Liebe Freundinnen und Freunde
Liebe Interessierte und Bekannte
im Namen des Kunsthaus Aussersihl möchten wir gerne Stellung beziehen zur gestrigen Medienmitteilung von „Kultur Stadt Zürich“ zum Kunsthaus Aussersihl. Die Stellungnahme entnehmen Sie dem Attachment.
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Die Idee, aus dem Amtshaus ein Kulturhaus zu machen, ist für uns keine Utopie und nicht dermassen aus der Luft gegriffen, wie es die gestrige Medienmitteilung der Stadt schildert. Das Amtshaus stand bereits öffentlich für eine kulturelle Umnutzung zur Diskussion, zum Beispiel bei der Diskussion um das Migrationsmuseum. Dann wurde im Gemeinderat im November 2007 über eine Vermietung des Gebäudes an Kunstschaffende abgestimmt. Der Antrag wurde auch deutlich angenommen, aber von der damaligen Vorsteherin des Hochbauamtes, Frau Martelli, per Veto abschmettert (Unterlagen dazu können Sie bei uns anfordern). Wir blieben und bleiben dran. Die neu gewählte Zusammensetzung im Stadtrat gibt uns Auftrieb.
Die hastig formulierte gestrige Medienmitteilung (einen Tag vor unserer Pressekonferenz) zeigt auch, dass das Projekt Kunsthaus Aussersihl das Potential hat, zuviele Leute zu begeistern. Auch das gibt uns Aufwind. Die Erhaltung der Kulturproduktion im Zentrum ist unser Kernanliegen. Das Stadtzentrum wird immer mehr mit Boutiquen und Shoppingmeilen zugepflastert. Jeder Quadratmeter muss (hohen) Profit abwerfen. Die Kulturproduktion wird (nebst ein paar hochsubventionierten Häusern wie dem Opernhaus) durch die übertrieben hohen Mieten aus dem Stadtzentrum verdrängt. Wir setzen uns ein für eine lebendiges Stadt-Zentrum und eine vielfältige Durchmischung. Wie wir neulich aus dem Gemeinderat erfahren haben, will sich die Stadt Zürich auch in Zukunft unter dem Label "Kulturstadt" vermarkten. Wir möchten das gerne handfest sehen und freuen uns darauf!Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns an. Regula Michell, M 079 377 90 14, remichell@gmx.ch.
Beste Grüsse,
Das Kunsthaus Aussersihl
Mirjam Bürgin, Christos Christoforidis, Anna-Lydia Florin, Claudia Froehlich, Sabine Hagmann, Susanne Hofer, Georgette Maag, Regula Michell, Irenen Müller, Andreas Niederhauser, Ruth Schnederle, Wink Witholt